Türkei und Armenien – der Genozid

Der Genozid seitens der Türkei gegenüber den Armeniern wird immer noch geleugnet. Obwohl es historische Beweise dafür gibt. Die Türkei will sich dafür nicht stigmatisieren lassen. Ich bin in Deutschland aufgewachsen, und wir wurden immer wieder mit der Nazizeit konfrontiert. Das darf sich nicht wiederholen. Die Nachkriegsgeneration in und um Europa ist für die Nato dennoch zu bestrebt nach Harmonie, um aufmerksam genug hinzusehen, und um damit Wiederholungen vorzubeugen.

Jeder Mord gehört geächtet, Verantwortliche dafür sind zur Rechenschaft zu ziehen. Der Völkermord in Armenien ist über 100 Jahre alt. Jeder der für die Gräuel Verantwortung ist, – tot. Für die Türkei gehört dies zu Geschichte. Aber eine Drangsalierung daraus zu erfahren, nimmt niemand gerne entgegen. Zudem können ja berechtigte Schadenersatzforderungen gestellt werden, so deren Verteidigung.

Doch ich denke, es ist wichtig besonders auch an die Zukunft zu denken. Das Verhalten der Türkei sollte sich aber auch ändern, dazu bräuchte es eben auch Aufarbeitung des Vergangenen. Um aufeinander zugehen zu können und eine Zukunft zu bauen. Der türkische Osten ist arm, durch Abgrenzung wird niemals Wohlstand geschaffen.

Es ist schade, dass keine grenzüberschreitenden Reisen möglich sind, auch Aserbaidschan schließt seine Grenzen. Dabei könnten so tolle Reisen dort organisiert werden. Die Zeit der Grenzen sollte überwunden werden, die Menschen müssten sich ohne Hass begegnen können.

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