Konzertreise vom Garni Chor

Ein Reiseleiter hat gemeint, er könne einen Chor organisieren, ich solle Termine bei Kirchgemeinden abmachen und so kommen die Leute auf die Idee nach Armenien zu reisen. Der Chor hat sich den Namen Garni gegeben, bestand aus professionellen Musikern und mit viel Einsatz ist es gelungen eine Tournee zu organisieren.

Ein Mitbewerber von mir hatte bereits Kontakte, war bestens vernetzt, die Kirchen bei ihm voll, entsprechend auch die Einnahmen, er macht das immer wieder und sehr professionell. Ich mühte mich ab, in Kirchen die Konzerte zu machen. Nur in Bern und Wettingen war die Kirche voll.

In Bern hatte ich einen Pfarrer Andreas Urwyler, da sind die Menschen in die Kirche geströmt. Wettingen, tja hatte ich Sponsoren und mit den Anlass einer Bank totales Chaos bei der Planung verursacht, dennoch den Leuten hat es gefallen. Selbst 10 Jahre danach erinnert sich der eine oder andere noch an das Konzert.

Es ist interessant gewesen, so etwas zu organisieren. Zuviel Zeit, ich hätte es immer wieder probieren sollen, schlussendlich hat der wirtschaftliche Erfolg gefehlt. Doch mittlerweile weiss ich, dass es einen langen Atem braucht und Erfahrung. Wir hatten die Übung abgebrochen, denn wir hatten kaum die Kosten eingespielt. Ob das richtig war?

Frieden auf der ITB Berlin

Den Reisestand der Armenier auf der ITB Berlin besuche ich immer gerne. Dort sind viele engagierte Reiseveranstalter. Versuche, Geld mit Tourismus zu verdienen. Das Engagement ist grossartig.

Ich habe das Gefühl einer Einheit, obwohl jeder Aussteller viel Geld investiert, um auf der Messe teilzunehmen. Armenien hat einen wunderbaren Cognac und feine Nüsse und Früchte. David hat immer zu tun, wenn ich komme. Der nächste Slot gehört mir, ich rede mit anderen, die aktuell keine Kunden haben.

Dann sprechen wir über das Reisen, über die grossartige Kultur, über die Freundschaft, Politik wird ausgeklammert. Es sind viele der Meinung, es braucht eine gute Nachbarschaft mit Aserbaidschan, doch auf der Messe werden wenig Initiativen dafür gemacht.

Das möchte ich das nächste Mal anregen. Reisen ist nur bei Frieden möglich. Ich bin sicher, die Menschen finden Lösungen. Vor vielen Jahren hatte ich einige Veranstaltungen in Caux besucht. Dort wurden mir gute Impulse vermittelt.

Webseite von Caux

Ein bisschen mehr Mut würde da auch mit gut tun. Auf der ITB kommt die Welt friedlich zusammen.