Armenien – ideal für Kirchgemeinden

Es ist der älteste christliche Staat der Welt, darauf sind die Armenier stolz. Armenien liegt mitten im Orient und zeigt selbstbewusst eine apostolische Kirche mit vielen schönen Orten zur Besinnung. Auch seine landschaftliche Schönheit öffnet sich dort wundervoll dem Auge. Viele Ausflüge können von Jerevan gut als Tagesreisen bewältigt werden. Nur zum Sevansee sollte zwei Tage eingeplant werden.

Die Kombinationstour mit Georgien ist mit einem Besuch der Hauptstadt Tiblissi verbunden; mit ebenfalls apostolischer Prägung wird sie öfters nachgefragt.
Von dort aus wiederum kann die Grenze nach Aserbaidschan überschritten werden. Im Kaukasus finden sich auf engem Raum etliche Völker und Landschaften.

Für Kirchgemeinden bietet Armenien ein idealer Ort für spirituelle Reisen. Die Veranstalter können typische Konzerte und Begegnungen organisieren. Wir hatten schon Gruppen in Armenien, und es klappte alles wunderbar.

Erkundungsreise nach Armenien

Als Reiseveranstalter organisierte ich früher für Gruppen und konnte einmal sogar mit zwei Kollegen eine Erkundungsreise unternehmen. Wir hatten nur externe Kosten, wie Flugtaxen, Sprit oder Essen zu zahlen. Flug, Hotel; die Reiseführung hatten verschiedene Partner übernommen.

Unser Flug war verspätet. So verpassten wir den Anschlussflug und den nachgehenden Städteausflug. Wir strebten an, schnellstens nach Armenien zu gelangen, anderseits verblieb uns Zeit beim Zwischenstopp. Einen Tag später klappte trotzdem alles wunderbar, Transfer, Hotel, Essen, wir waren zufrieden.

Jeder unserer Truppe schaute sich was an und führte zig Gespräche. Ich veröffentlichte am Abend einen Blog auf «Blogger» von Google .
Heute suche ich die damaligen Daten auf, spannend. Ich habe mich dazu in ein Internetcafé einquartiert, dort gehts rascher als sonstwo. Aktuell schaue ich, ob ich den Blog wieder finde; falls ja, dann veröffentliche gerne den Link hier.
(Falls nicht, dann gerne ein ander Mal.)

Jedenfalls Ihnen Spass am Lesen des vorangehenden Artikels.

Kirchen und Klöster und die Kreuzsteine

Armenien-Reisen bereichern immer die Besuche von Kirchen und Klöstern. Warum das so ist, erwähnen wir hier und auf unserer Seite zur Geschichte. In Armenien finden sich viele Zeugnisse frühchristlicher Kultur wie auch eine große Anzahl alter Kirchen, welche eine wunderbare Atmosphäre verbreiten.

Die berühmte armenische Kirche «Edschmiatsin» steht für uns im Zentrum. Sie ist apostolisch und wenige Kilometer von Jerewan entfernt. Die besondere Ruhe und Stimmung dort lösen spirituelle Erfahrung aus. Besucht wird auch oft «Garni» und «Geghard». Garni beeindruckt als ein Relikt aus römischer Zeit mit seinem gut erhaltenen Sonnentempel. Das Höhlenkloster Geghard geht auf das 4. Jahrhundert zurück und befindet sich am Rande der Azat-Schlucht.

Eine wunderschöne Gegend bietet der Sewansee, den Sie unbedingt besuchen sollten. Dort finden Sie eingebettet in bildhübscher Landschaft das Sevankloster. Besuchen Sie auch partout die Provinz Sjunikh mit ihren sanften Hügeln. An den Hängen der Schluchten von Sjunikh sehen Sie eindrucksvolle Kirchen und Klöster.

Eines der schönster Klöster, dessen Bild wir für diesen Beitrag verwenden, verkörpert Noravankh. Die Schlucht kann leicht übersehen werden, wenn Sie das Kloster erblicken, werden Sie vom Farbenspiel mit seiner Umgebung begeistert sein. Genießen Sie dort Stille und Landschaft.

Unesco Weltkulturerben sind die Klosteranlagen Sanahin und Haghpat, beide aus dem 10. Jahrhundert, die unberührt in die dörfliche Umgebung eingebettet sind.

Zu schön, um wahr zu sein, sind die spektakulären Aufnahmen vom Kloster Chor Virap und dem Berg Ararat. Das Kloster ist eng mit der Geschichte des heiligen Gregors verbunden, der hier 15 Jahre gefangen war und letztendlich erreichte, dass das Christentum als Staatsreligion ausgerufen wurde.