Geschichte – der älteste christliche Staat der Welt

Bei Armenien könnten wir auf 3000 Jahre Geschichte zurückblicken. Im Aarattal haben sich sehr früh Menschen niedergelassen und es finden sich viele Fundstücke aus der Bronzezeit. Das Reich in Armenien bildeten die Urartäer mit den Namen Biainili, welches 785 vor Christus die Blütezeit erlangte. Unter der Herrschaft von König Menua wurde es der mächtigste Staat in Vorderasien. Kriegerische Nomaden leiteten den Niedergang ein und schnell verwischten sich die Spuren.

Unter den Achämeniden entwickelte sich Armenien erneut und erreichte unter Tigra den Grossen die grösste Ausdehnung und es blühten Städtebau und Künste. Um Armenien haben die Perser und Römer gekämpft, die Römer haben König Trdat III unterstützt und das Reich ist dennoch zerfallen. König Trdat III wurde vom heiligen Gregor im Jahr 301 nach Christus bekehrt und hat das Christentum als Staatsrelegion eingeführt.

Nach dem 7. Jahrhundert lit Armenien immer wieder unter arabischen Stämmen und Turkstämmen, erst in der Neuzeit wurde ein selbständiger armenischer Staat gegründet. Im Jhar 1828 eroberte Russland Persisch Ostarmenien und im Vertrag von Turkmentschai wurden die Grenzen gezogen und im Berliner Vertrag von 1878 aufgeteilt.

Viele Armenier lebten damit im Osmanischen Reich und es hat immer wieder Pogrome gegeben, die 1915 in einen Völkermord gipfelt. 1919 hat es eine kurze Unabhängigkeit gegeben, bevor Armenien der Sowjetunion einverleibt wurde. Seit 1991 ist Armenien eine unabhängige Republik. Die Konflikte mit der Türkei wurden nie gelöst und auch mit Aserbaidschan herrscht Kriegszustand wegen den Berg Karabach Konflikt. Aufgrund des Engagements Russland in beiden Ländern herrscht Ruhe. Tourismus und Dienstleistungen, insbesondere in der Informatik sind die grosse Hoffnung der Armenier. Aktuell wird Armenien stark von der Diaspora unterstützt, die sich durch ständige Flucht überall auf der Welt findet.